Sorat, der Sonnendämon und die Sonnenfinsternis von 1999
Seit etwa 15 Jahren kann ich in der Natur wahrnehmen, wie sich die Lichtverhältnisse und Empfindungen kontinuierlich und schmerzlich verändern. Schon recht lange ist es mir zu einer lieben Gewohnheit geworden die Tage um die Wintersonnenwende Spaziergänge im Wald zu machen und meine Wahrnehmungen zur Natur zu schulen. Kurz vor der Sonnenwende kann ich eine Stimmung empfinden, wie wenn die Bäume in einer stillen Erwartung auf das Licht oder Leben warten. Nach der Sonnenwende ist dann eine Empfindung von Freude, Erwachen und Leben. So als würden die Naturgeister zu neuem Leben erwachen. Seit etwa 15 Jahren jedoch, erscheint dieses freudige Erwachen von Jahr zu Jahr verstärkt wie von einem traurigen Schleier überschattet, so als wäre das Licht im Verhältnis zu früheren Jahren abgedunkelt und die Lebensgeister wie in einer depressiven Stimmung gehemmt. Aber auch in den Sommern kann in unseren Breitengraden eine drastische Veränderung des Lichtes wahrgenommen werden. Selbst an klaren sonnigen Tagen vermisst man immer mehr den warmen, goldigen Ton des Sonnenlichts, der so wohltätig auf die Seele wirkt. Das Licht scheint trotz äußerer Hitze stechend und kalt und etwas düsteres und trostloses mischt sich in die normalerweise bei einem sonnigen Tag vorhandene angenehme Stimmung. Da ich von vielen anderen Menschen diese Empfindung bestätigt bekommen habe, bin ich davon abgekommen die Ursache in meiner subjektiven Psyche zu suchen und habe begonnen nach allgemeineren Ursachen zu forschen. Im äußeren kommt man schnell zu der Vermutung, dass dies mit den globalen Umweltverschmutzungen zu tun hat.
Als Astrologe schaue ich natürlicherweise vornehmlich nach kosmischen Phänomenen. Diese eigenartige schmerzliche Abschattung des Lichtes erinnerte mich immer mehr an mein Erleben der totalen Sonnenfinsterniss von August 1999, deren Kernschatten auf Mitteleuropa viel und vom Westen von Frankreich nach Osten bis Indien zog. In der Astrologie galt die Sonnenfinsternis schon immer als Hinweis auf böse Ereignisse wie z. B. Naturkatastrophen, Kriege u. Ähnliches. Der Begründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner, beschrieb die Sonnenfinsternisse als eine kosmische Erscheinung, wo das Böse ein Ventil findet und in die Sphäre entlassen wird.
Schon 1999 unmittelbar nachdem ich die Sonnenfinsternis erlebt hatte, stellte ich ein Horoskop von dieser Sonnenfinsterniss auf, konnte aber noch nicht wirklich eine für mich eine stimmige Deutung zu diesem Horoskop aufbringen. Intuitiv spürte ich aber, dass Sie irgendwie im Zusammenhang mit dem spirituellen Impuls von Heinz Grill zusammenhing, den ich einige Jahre zuvor kennengelernt hatte und seither dort Seminare und Arbeitskreise besuche. Um die Zeit der Sonnenfinsterniss beobachtete ich ständig wachsende Probleme und Unstimmigkeiten unter Mitarbeitern und Seminarteilnehmern, sowie wachsende Angriffe gegen den Impuls von Heinz Grill. Ich brachte dies aber nur ganz vorsichtig und wage in Zusammenhang mit der Sonnenfinsterniss und konnte auch nicht wirklich klare Zusammenhänge erkennen. Inzwischen sind im Zuge einer Aufarbeitung der vergangenen und bis heute anhaltender krimineller Machenschaften einer Ärztin aus München, die versucht den spirituellen Impuls um Heinz Grill zu zerstören ans Licht gekommen. Da ich mich auch mit Ausführungen von Rudolf Steiner über das sogenannte „Sorat“ Prinzip auseinadergesetzt habe (siehe: http://anthrowiki.at/Sorat#1332 , http://fvn-rs.net/PDF/GA/GA171/GA171-122.html), der in diesem Zusammenhang u.a. auf die Vernichtung des Templerordens durch den Französischen König Philipp der Schöne hinwies.
Als Sorat wird in der Geisteswissenschaft ein Sonnendämon bezeichnet, der im Laufe der Menschengeschichte das 1. mal 666 auftritt, nochmals 666 Jahre später und dann noch einmal um 1998.
Im Zuge meiner astrologischen Forschungen kam ich zu einer auffälligen parallele im Hinblick auf Sonnenfinsternisse. Sonnenfinsternisse treten 2x im jahr auf. Allerdings sind davon nur einige total und nicht in allen Erdregionen sichtbar. Die Sichtbarkeit einer totalen Sonnenfinsternis vom gleichen Ort findet im Schnitt alle 375 Jahre statt. Die Verhaftung und Folterung der Tempelritter durch Philipp den Schönen erfolgte im Oktober 1307, kurz nach einer sichtbaren totalen Sonnenfinsternis.
Beide Finsternisse finden in Feurzeichen statt (Löwe und Widder), was auf eine verankerung im Willensbereich schließen lässt. Beide Aszendenten stehen in Wasserzeichen (Skorpion und Krebs), was auf die Gefühlsebene hinweist. Den stärksten Einfluss werden die Menschen damit auf Gefühl und Wille erfahren. Die Betonung des Zeichens Skorpion in beiden Horoskopen; 1999 Aszendent und Mars mit starken Aspekten zu Sonne/Mond und Saturn. 1307 die Planetenballung von Uranus, Neptun und Saturn im Skorpion. Das Zeichen Skorpion steht in Bezihung zu Magie, Macht, Wandlung und Tod.
Interessant sind die Deszendenten, denn diese sagen etwas über das Beziehungsverhalten und über die Erscheinung aus. 1999 war dies der Stier mit Jupiter darauf. Das Wesen erscheint eher wie gediegen, weise, gütig und praktisch, menschlich hilfsbereit. Ein passendes Bild wäre die eines traditionellen Gurus. Dahinter verbirgt sich das stolze, gefallsüchtige ( Sonne und Mond in Löwe Haus 10, verletzt durch Mars und Saturn) Wesen, dass in seiner Anlage Essenz (Aszendent) grausam (mars in Skorpion 1. Haus, verletzt durch Saturn und Sonne/Mond) und sich durch Manipulation,Magie, durch Täuschung und Verschleireung durchsetzt ( Aszendent Skorpion, verletzt durch Neptun aus haus 3 ).
1307 war die Erscheinung ( Deszendent) geprägt durch Steinbock, was mehr in Staatsmacht und Gesetzen zum Ausdruck kommt. Durch die Verletzung des Herrschers von Steinbock, Saturn, durch Neptun und Uranus - alle in Skorpion im 5.Haus trägt dies gewaltsame und grausame Züge. Anders ausgedrückt wirkte das bösartige 1307 offener als das gegenwärtige.

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