Den unten abgedruckten Beitrag habe ich gestern in einem medizinischen Fachforum gelesen und als sehr beunruhigend gefunden, denn er offenbart eine für die gesundheitliche Zukunft der Bevölkerung bedenkliche Richtung unseres medizinischen Wissenschaftsbetriebs.
Die Erkenntnis, dass Fieber zu den natürlichen Abwehrmaßnahmen des Organismus bei Infektionen gehört, ist überhaupt nichts neues, sondern schon sehr lange bekannt. Auch der Zusammenhang mit der Ausschüttung von Zytokinen.
Die Erscheinung von Fieber und Schüttelfrost ist auch kein für die "Neue Grippe" bzw. Schweinegrippe wie sie noch im allgemeinen Sprachgebrauch genannt wird, Typisches Symptom, sondern eine allgemeine Erscheinung nicht nur bei allen Formen der Grippe, sondern auch bei anderen Infektionen und dass dies auch der Fall bei Schweinegrippe ist, findet niemand neu und geheimnisvoll.
Dass Forscher den genauen Biochemischen Mechanismus herausfinden, der die Vorgänge näher beleuchtet, der bei der Fiebererzeugung stattfindet, finde ich sehr lobenswert und kann nur begrüßt werden, als Erkenntniserweiterung.
Als sehr bedenklich finde ich es aber, wenn man dann die Logik umkehrt und nach der Feststellung der Tatsache, dass Fieber eine Abwehrreaktion und nicht Ursache der Erkrankung ist, plötzlich den
"Zytokin Sturm" zum Sündenbock für die schwere der Erkrankung macht und Medikamente zur Unterdrückung der Entzündungsbotenstoffe entwickeln will. Dass wäre so, als würde die Feuerwehr nicht mehr
den Brand löschen, sondern den Feuermelder abschalten. Aber leider ist diese Idee auch nicht so neu, sondern sogar schulmedizinisch oft der Fall, dass man wichtige Mechanismen der Immunabwehr
unterdrückt, statt an den Ursachen der Krankheit anzusetzen.
Mir ist durchaus bewusst, dass die Abwehrreaktionen des Organismus und auch Fieber in seltenen Fällen überschießen können und man dann in einigen Fällen auch die Fiebertemperatur durch
entsprechende Medikamente reduzieren muss. Auch bin ich kein Gegner der Schulmedizin und wir können froh sein, dass Sie für die entsprechenden Notfälle Medikamente wie Antibiotika usw. entwickelt
hat, Sorge macht mir aber dieses Kriegsvokabular, dass suggeriert man Müsse gefährliche Feinde wie "Zytokin Stürme" oder Fieber vernichten.
All zu oft bekomme ich mit, wie Patienten Angst vor hohem Fieber haben und Ärzte sogar Kindern sofort drastische Medikamente verabreichen bei 38° Körpertemperatur. Damit wird die Angst vor Fieber noch geschürt, denn was ist "hohes Fieber". Tatsache ist, dass Temperaturen von 40° C bei Kindern nichts Außergewöhnliches sind und gut verkraftet werden. Auch bei dem unten zitierten Artikel wird nirgends angegeben, wie hoch denn das "hohe Fieber" ist. Verglichen mit bakteriellen Infektionen ist zum Beispiel die Fieberreaktion bei Virusinfektionen eher gering. Ein Auftreten von hohem Fieber bei Grippe in der Regel eher ein Zeichen, dass zur Virusinfektion, sich noch eine bakterielle Infektion gesellt hat, wegen der Schwächung des Immunsystems. Deshalb gibt man dann auch Antibiotika, die Null Wirkung auf Viren haben, aber Bakterien töten können.
Was mir Sorgen dabei macht ist die Vorstellung, dass bei dieser Denkungsart noch mehr Zerstörung des Immunsystems zu erwarten ist, als ohnehin schon besteht. Der aus Panikmache (oder Geschäftsinteressen) übertriebene und bedenkenlose Einsatz von Antibiotika, hat ja schon zu vielen resistenten Bakterien mit vielen Todesfällen geführt. Der Zusammenhang der Unterdrückung von Fieberreaktionen mit der Entstehung von schweren chronischen Krankheiten gilt in der Naturheilkunde als gewiss und kann in der therapeutischen Praxis auch nachvollzogen werden. Gerade auch im Zusammenhang mit der Krebserkrankung ist bekannt, dass die Lebensgeschichte von Betroffenen seit vielen Jahren vor der Feststellung der Diagnose typischerweise keine Fieberreaktionen aufweisen. Eine inzwischen auch von der Schulmedizin anerkannte Begleittherapie bei Krebs, ist daher die Misteltherapie, die ja gerade darauf beruht, die Körpertemperatur und Wärmereaktion des Organismus wieder zu beleben. Die als wirksam identifizierten Inhaltsstoffe der Mistel sind interessanterweise Leukine.
Wer mehr über den Zusammenhang von Wärme und Immunsystem lesen möchte sei auf den Artikel: Die Wärmebildung und Ihre Wirkung auf das Immunsystem
Quelle: TU München, 17.11.2009

|
Saturn in Astrologie und Geisteswissenschaft
Gerhard Himmel
Saturn und seine Aspekte in erweiterter Sicht. Die Bedeutung für Karma, Spiritualität,Psyche und Körper. Broschüre DINA5,
42 Seiten, geheftet, Privatdruck.
8,00 €, kostenloser Versand
| Februar 2010 | ||||||||||
| M | D | M | D | F | S | S | ||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | ||||
| 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | ||||
| 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | ||||
| 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | ||||
|
||||||||||




Neueste Kommentare